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Fast jeder vierte Erwachsene in Deutschland reagiert mit Schnupfen, ständigem Niesen und juckenden Augen auf den unsichtbaren Blütenstaub in der Luft. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl der Allergiker in den nächsten Jahren noch deutlich erhöht. Grund dafür ist der Klimawandel. Die Beschwerden, die Pollenallergiker haben, treten immer früher auf.
Die Menschen freuen sich nach dem letzten langen und besonders kalten Winter auf den Frühling. Der ist jetzt da und damit kommen die Probleme: Für Millionen Pollenallergiker beginnt mit der warmen Jahreszeit eine Leidensphase. Die meisten Allergiker reagieren auf früh blühende Bäume und Sträucher wie Haselnuss, Erle oder Birke.
Aber auch Gräser-, und Getreidepollen sind für viele Betroffene eine Qual. Viele Allergiker reagieren auf mehrere Pollenarten mit verschiedenen Blühzeiten, das bedeutet: durchgängige Heuschnupfen-Saison von Februar bis Oktober.
Wer glaubt, unter einer Pollenallergie zu leiden, sollte zum Hausarzt gehen, der gegebenenfalls zum Facharzt überweist. Dieser kann durch verschiedene Tests feststellen, ob eine Pollenallergie vorliegt und gegen welche Pollen eine Allergie besteht.
Was Mediziner raten
Neben diesem Allergietest, der Grundlage für eine gezielte Behandlung der Überreaktion des Körpers ist, kann sich jeder Allergiker während der Pollenhochphase das Leben zusätzlich erleichtern. Mediziner raten natürlich in erster Linie dazu, sich den reizenden Partikeln so wenig wie möglich auszusetzen und Pollenschutzgitter an Fenstern und Türen der Wohnung zu befestigen. Es sollte möglichst in den frühen Morgenstunden gelüftet werden.
Viele Automobilhersteller bieten spezielle Pollenfilter für die Ventilation oder Klimaanlage an. Um die Nasenschleimhäute vom Blütenstaub zu befreien, kann ein Meerwasser-Nasenspray helfen. Das Einsprühen reinigt und verringert die Pollenkonzentration in der Nase.
Nutzen Sie doch den Pollenflugkalender der Heimat Krankenkasse und finden Sie heraus wie hoch die allergische Belastung in Ihrer Region ist.