Bewegungstherapien für Rheumakranke

Menschen fortgeschrittenen Alters zählen hinsichtlich einer möglichen Rheumaerkrankung zu den Risikopatienten. Doch auch in jungen Jahren sind durch genetische Veranlagung rheumatisch bedingte Schmerzen möglich. Die Bewegungstherapie ist eine bedeutsamer Aspekt der idealen Rheumabehandlung. Denn Übungen des Bewegungsapparates lindern rheumatisch bedingte Schmerzen.

Rheuma ist keine Seltenheit. Insbesondere die rheumatische Arthritis ist weit verbreitet. Hier richtet sich das menschliche Abwehrsystem gegen körpereigenes Gewebe sowie Gelenke und zerstört bzw. verformt diese. Körperliche Schäden bleiben lediglich dann aus, wenn Betroffene rechtzeitig eine Therapie beginnen. Geplante, zielorientierte Übungen schützen die Gelenke und können dazu beitragen, die Haltung zu verbessern, was im günstigen Fall eine Linderung der rheumatisch bedingten Schmerzen zur Folge haben kann.

Bewegung ergänzt die medikamentöse Behandlung
Im Zuge dieser Bewegungstrainings schulen Experten die wichtigsten Bewegungsabläufe, beispielsweise durch regelmäßige Motorikübungen Unterwasser sowie mit Hilfe von Atemtechniken. Doch auch Knetübungen, Ergotherapie und Selbsthilfetraining sind Teil der Bewegungstherapie. Das Bewegungstraining für Rheumapatienten zielt auf diese Weise darauf ab, die Muskulatur Rheumakranker einerseits zu stärken und andererseits gezielt zu entspannen, gelenkschonende Aktivitäten zu fördern sowie Selbstständigkeit und  Lebensqualität zu erhalten.

Gut zu wissen: Weitere Informationen und Broschüren zum Thema Rheuma können unter info@bkk-oetker.de oder unter der Rufnummer 0521 92395-4100 angefordert werden.