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Die gesetzlich Krankenversicherten in NRW warten in der Arztpraxis im Durchschnitt nur noch 23 Minuten und damit deutlich kürzer als noch vor drei Jahren (2008: 28 Minuten).
Damit hat sich nicht nur die Wartezeit in der Praxis verkürzt, auch die Wartezeit zwischen „Gesetzlich" (GKV) und „Privat" (PKV) Versicherten hat sich verringert. So wartete der PKV-Versicherte in der Arztpraxis mit 21 Minuten fast genauso lange.
Das ergab die aktuelle Umfrage der Betriebskrankenkassen. Hierzu befragte KANTAR HEALTH (vormals Emnid) in einer repräsentativen Untersuchung zum Thema „Arztbesuche" rund 6.000 Bundesbürger ab 14 Jahren in der Zeit vom 03. bis 16. März 2011, davon mehr als 1.300 in NRW.
Im Durchschnitt wartete der GKV-Versicherte in NRW 17 Tage auf einen Arzttermin und damit zwei Tage kürzer als noch im Jahr 2008 (19 Tage). Während sich bei den gesetzlich Versicherten die Terminwartezeit um zwei Tage verringerte, verlängerte sich die Wartezeit für PKV-Patienten im Schnitt um vier Tage auf 14 Tage. (2008: 10 Tage).
Auch 2011 wurden die Patienten mit aktuellen Beschwerden schnell behandelt: Egal, ob GKV oder PKV versichert, rund zwei Drittel der Akutfälle wurden noch am selben Tag versorgt.
80% der Befragten gaben an, in den letzten 12 Monaten mindestens bei einem niedergelassen Arzt gewesen zu sein. Bei den Facharztbesuchen lagen die Zahnärzte an erster Stelle, gefolgt von Augen- und Frauenärzten sowie Orthopäden.
Quelle: BKK Landesverband Nordwest