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Pneumokokken
Das Bakterium Streptococcus pneumoniae ist weit verbreitet und verursachen Hirnhaut-, Lungen- und Mittelohrentzündung sowie Blutvergiftung. Pneumokokken werden wie Erkältungen durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch weitergegeben. Sie besiedeln die Schleimhäute des Nasenrachen (Nasopharynx). Träger und Überträger von Pneumokooken sind hauptsächlich Kinder in den ersten beiden Lebensjahren, Erwachsene ohne Kontakt zu Kleinkindern sind nur zu etwa 5% besiedelt. Eine Besiedlung mit Pneumokokken ist meist symptomlos und ohne Krankheitsbild (eventuell leichte Erkältung), während eine Schwächung der körpereigene Abwehrmechanismen durch Virusinfektion, chronischen Krankheiten oder Alter zur Ausbreitung des Bakteriums und Krankheit führen kann. Mittelohr-, Nasennebenhöhlen-, Lungen- oder Hirnhautentzündung können dann die Folge sein. Bei Übergang in die Blutbahn (zumeist über vorherige Infektion der Lunge) kann dies zur Blutvergiftung (Sepsis) führen.
Eine Impfung ist empfehlenswert: