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Mobbing am Arbeitsplatz bedeuetet, dass der Betroffene von einem oder einer Gruppe von Kollegen oder auch von Vorgesetzten ungerechtfertigt geärgert, schikaniert, gehänselt oder verletzt wird.
Mobbing passiert meist über einen längeren Zeitraum, oftmals über die Dauer von sechs Monaten hinaus. Typische Mobbinghandlungen können die Zuweisung sinnloser Aufgaben, Gewaltandrohung, Verbreitung falscher Tatsachen, ständige Kritik an der Arbeit oder an der Person, soziale Isolation durch Meiden oder Ausgrenzen der Person, verbale oder körperliche Gewalt sein.
Setzen Sie dem oder den Tätern Grenzen. Bereits kleine Gesten der Gegenwehr signalisieren dem Täter, dass er kein leichtes Spiel mit Ihnen hat und holen Sie aus der passiven Opferrolle raus.
Informieren Sie Ihren Vorgesetzten. Das ist kein Petzen, sondern eine legitime Gegenmaßnahme. Jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit am Arbeitsplatz. Um so eher der Arbeitgeber über Mangelzustände aufgeklärt wird, desto eher und besser kann er reagieren und für ein positives Betriebsklima sorgen.
Suchen Sie sich einen Vertrauten am Arbeitsplatz, so dass Sie nicht mehr alleine dastehen. Führen Sie ein Mobbing-Tagebuch, in dem Sie die Mobbingsituationen festhalten. Dies kann für Gespräche wichtig sein, aber dient auch als Beweissicherung einer Gerichtsverhandlung. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über die Möglichkeit einer Mediation.
Auch externe, außerbetriebliche Beratungsstellen für Mobbingopfer bieten Ihnen ihre Hilfe an. In unserem Portal Gesundheit Online finden Sie eine Beratungsstellensuche.