Rehabilitationskuren

Eine ambulante oder stationäre Rehabilitationskur ist ratsam, wenn Sie durch eine Erkrankung bereits körperlich, geistig oder seelisch stark beeinträchtigt sind. Auch wenn eine Krankheit chronisch ist, kann eine entsprechende Rehabilitationskur sinnvoll sein. 

Die Rehabilitationskur soll die eingeschränkte Gesundheit verbessern und eine Verschlimmerung der Beschwerden bzw. eine Pflegebedürftigkeit verhindern. Dazu bedient sie sich aller notwendigen und sinnvollen medizinischen, physikalischen und psychosozialen Therapien.

Ambulant oder stationär?

Bei einer ambulanten Reha wohnen Sie zu Hause, bei einer stationären Reha innerhalb der Kureinrichtung. Eine ambulante Reha wird grundsätzlich vorgezogen. Nur wenn diese nicht ausreicht oder aus sozialmedizinischer Sicht nicht sinnvoll ist, kommt eine stationäre Reha in Betracht.

Anschlussrehabilitation

Eine spezielle Form der Rehabilitationskur ist die Anschlussrehabilitation, die sich bei schweren Erkrankungen oder Unfällen an den Krankenhausaufenthalt anschließt. Anschlussrehabilitationen werden sowohl als ambulante als auch als stationäre Reha durchgeführt. Sie umfassen ein auf das jeweilige Krankheitsbild maßgeschneidertes Therapieprogramm aus medizinischen, physikalischen und psychosozialen Behandlungen.

Beantragung und Voraussetzungen

Den Antrag auf eine ambulante oder stationäre Rehabilitationskur muss der behandelnde Arzt stellen. Abhängig davon, ob die Maßnahme zur Sicherung oder Wiederherstellung der Erwerbstätigkeit angeraten wird, ist ggf. auch der Rentenversicherungsträger als Leistungserbringer in der Pflicht. Details klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

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