Experten für die Krankenversicherung

Mario Humrich

Ausbildungsabsolventinnen: Bianca Simon, Vivien Reimer und Ann-Christin Löppenberg

Heimat Krankenkasse bildet regelmäßig SoFas aus

Eigentlich hatte Ann-Christin Löppenberg mit dem Gedanken gespielt, Jura zu studieren. „Das Lesen von Gesetzestexten bereitet mir keine Schwierigkeiten. Aber als ich mir dann im Rahmen eines Schnuppertages an der Universität eine Jura-Vorlesung angehört habe, stellte ich doch fest, dass mir diese Materie auf Dauer wohl zu trocken sein würde. Außerdem schwebte mir ein Beruf vor, in dem ich viel Kontakt zu Menschen habe“, berichtet sie. Seit dem 1. August 2017 arbeitet die 23-Jährige in ihrem Traumberuf: Ann-Christin Löppenberg ist frischgebackene Sozialversicherungsfachangestellte, kurz: SoFa, bei der Heimat Krankenkasse.


Bei einer Jobbörse ist sie auf das Berufsbild aufmerksam geworden. SoFas der Fachrichtung Allgemeine Krankenversicherung sind Fachleute in Sachen Gesundheitsvorsorge, Therapiemaßnahmen, Kosten von medizinischen Leistungen und vielem mehr. Sie beraten Kunden zu Versicherungsangelegenheiten im Krankheits- und Pflegefall, bearbeiten Leistungsanträge auf den Grundlagen des Sozialgesetzes und erledigen Tätigkeiten des Rechnungswesens, indem sie beispielsweise Beiträge berechnen und Erstattungen gewähren. „Vor dem Beginn meiner Ausbildung war mir gar nicht bewusst, wie viele Abteilungen es bei einer Krankenkasse gibt und wie groß die Bandbreite der Aufgabenbereiche ist“, sagt Ann-Christin Löppenberg.

Familiärer Gedanke ist sehr ausgeprägt

Nachdem sich die Abiturientin bei der Heimat Krankenkasse um einen Ausbildungsplatz beworben hatte, wurde sie zu einem Einstellungstest eingeladen, der u.a. das aktuelle Politik- und Wirtschaftsgeschehen, Konzentrationsübungen, Mathematik- und Textaufgaben umfasste. Danach erfolgte die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch – und wenige Tage später erhielt Ann-Christin Löppenberg die Zusage. „Ich hatte mich zwar auch bei anderen Krankenkassen beworben, wollte aber am liebsten bei der Heimat arbeiten. Aufgrund der historischen Verbindung zum Familienunternehmen Oetker ist hier der familiäre Gedanke sehr ausgeprägt und der Zusammenhalt dementsprechend groß“, betont sie.

Zusammen mit Vivien Reimer und Bianca Simon trat sie am 1. August 2014 ihre Ausbildung an. Bei einem Treffen in der Oetker-Welt hatten die Drei bereits zuvor Gelegenheit, die Azubis der anderen Jahrgänge kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen.

Ann-Christin Löppenberg im Kundengespräch

Auszubildende durchlaufen alle Abteilungen

Während der Ausbildung, die drei Jahre dauert, durchlaufen die angehenden SoFas sämtliche Abteilungen und Fachbereiche der Heimat Krankenkasse. So bekommen sie Einblicke in den Arbeitgeberservice, bearbeiten Anträge in der Leistungsabteilung, machen sich mit den Aufgaben im Bereich Zahnersatz vertraut, lernen die ärztlichen Leistungen und Hilfsmittel kennen und erfahren, welche Gesundheitskonten und Bonusprogramme es gibt. „Ich bin in jedem Team von den Kolleginnen und Kollegen super nett aufgenommen worden, und mir wurden alle Sachverhalte ausführlich erklärt“, erinnert sich Ann-Christin Löppenberg.

Neben der Ausbildungsverantwortlichen Barbara Diederich gibt es in jeder Abteilung Heimat-Mitarbeiter, die feste Ansprechpartner für die Auszubildenden sind. „Unsere Ausbildungspaten sorgen dafür, dass die Azubis schnell in das Team integriert werden, nach kurzer Zeit schon aktiv mitarbeiten können und dadurch sehr bald eigene Erfolgserlebnisse bekommen“, erläutert Andrea Bentrup, Leiterin der Personalabteilung bei der Heimat Krankenkasse.

Personalleiterin der Heimat Krankenkasse Andrea Bentrup

Schwerpunkt liegt auf der Beratung der Versicherten

Die Ausbildung zum SoFa bei der Heimat Krankenkasse basiert auf drei Bausteinen: Neben der betrieblichen Ausbildung in der Geschäftsstelle in Bielefeld erfolgt der Berufsschulunterricht in zwei Blöcken von sechs bis sieben Wochen pro Ausbildungsjahr am Rudolf-Rempel-Berufskolleg. Zur Erweiterung der Fachkompetenz tragen acht jeweils zweiwöchige Seminare an der BKK-Akademie in Rotenburg an der Fulda bei. Dort werden die im Sozialgesetzbuch (SGB) festgeschriebenen gesetzlichen Grundlagen bis ins Detail vermittelt und erarbeitet.

„Anfangs sagte man mir: ‚Die SGB‘s werden in den drei Ausbildungsjahren dein bester Freund‘, erklärt Ann-Christin Löppenberg lachend und fügt hinzu: „Tatsächlich muss man das SGB beherrschen, damit man bei den ganz unterschiedlichen Fällen, die uns im Arbeitsalltag begegnen, immer genau weiß, wo man den entsprechenden Gesetzestext findet.“ Dennoch besteht die Tätigkeit eines SoFas bei weitem nicht nur aus grauer Theorie. Mindestens genauso wichtig ist die umfassende Beratung und das sensible Eingehen auf die Versicherten, die sich nicht selten mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen an ihre Ansprechpartner bei der Heimat Krankenkasse wenden – eine Fähigkeit, die den Azubis etwa bei internen Telefontrainings vermittelt wird.

Nach drei Jahren steht für Ann-Christin Löppenberg, die jetzt in der Kundenberatung tätig ist, fest: „Ich habe meine Berufsentscheidung keine Sekunde lang bereut. Die Ausbildung ist wie im Flug vergangen und ich habe sehr viel fürs Leben gelernt.“ 

Die Heimat Krankenkasse gratuliert den Absolventinnen Bianca Simon, Vivien Reimer und Ann-Christin Löppenberg zur bestandenen Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten.

Heimat Krankenkasse ist „best place to learn“

Zwei bis drei Auszubildende stellt die Heimat Krankenkasse pro Jahr ein. Bewerber sollten das Abitur und gute Zensuren in Mathematik und Deutsch haben. „Wir suchen aber keine Überflieger, sondern junge Menschen, die vor allem über ausgeprägte persönliche Kompetenzen verfügen“, erläutert die Personalleiterin Andrea Bentrup und betont: „Als SoFa muss man sich schnell auf die unterschiedlichen Fragen und Anliegen, aber auch Sorgen und Ängste der Versicherten einstellen – und das erfordert eine große Portion Empathie.“ Ein freiwilliges soziales Jahr oder ein ehrenamtliches Engagement fallen daher bei der Auswahl der neuen Azubis ebenso ins Gewicht wie ein absolviertes Praktikum oder ein erworbenes Zertifikat.

Apropos Zertifikat: Ein solches kann die Heimat Krankenkasse für ihre sehr gute Ausbildung vorweisen. Das Ausbildungsportal AUBI-plus hat ihr bescheinigt, ein „best place to learn“ zu sein – ein Grund mehr, sich bei der Heimat Krankenkasse um einen Ausbildungsplatz zu bewerben!
 

Jetzt bewerben!

Bewerbungen für den Ausbildungsstart am 1. September 2018 werden jetzt entgegengenommen. Unter www.heimat-krankenkasse.de/ausbildung findet man viele weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen. Fragen beantwortet zudem die Ausbildungsleiterin Barbara Diederich unter der Rufnummer 0521/92395-3303. Online-Bewerbungen können an bewerbung(at)heimat-krankenkasse.de gerichtet werden.

Über den Autor

Mario Humrich - Als Zuständiger für den Bereich Online Marketing bin ich für alle Aktivitäten rund um unsere Homepage verantwortlich. Mit meinen Beiträgen im Newsportal möchte ich Ihnen spannende Themen vorstellen und verständlich näher bringen.
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