Wahr oder falsch? Von nassen Haaren bekommt man eine Erkältung

Simone Habighorst

Frau unter Regeschirm

Um das Thema Gesundheit ranken sich viele Mythen und Mären. Die Heimat Krankenkasse geht ihnen auf den Grund und forscht nach, was wahr daran ist oder aber einfach nicht stimmt. Heute fragen wir uns, ob man sich erkältet, wenn man in der kalten Jahreszeit mit nassen Haaren nach draußen geht.


Morgens hat man schnell noch geduscht, doch dann fehlte mal wieder die Zeit, die Haare trocken zu föhnen - und das mitten im Winter! Handelt man sich, wenn man jetzt mit nassen Haaren nach draußen geht, zwangsläufig eine Erkältung ein?

"Von nassen Haaren oder kalten Füßen allein bekommt man keine Erkältung", beruhigt der Bielefelder Allgemeinmediziner Dr. Volker Metzdorf und erläutert: "Ausgelöst werden die Erkrankungen der Atemwege durch Viren, die sich in den Schleimhäuten der Nase und des Rachens festsetzen." Dass man in der kalten Jahreszeit besonders empfänglich für Husten, Schnupfen und Co. ist, liegt zum einen daran, dass sich die Erkältungsviren bei nasskaltem Wetter besonders lange in der Luft halten können. Und da man sich im Winter oft mit anderen Menschen in geschlossenen Räumen aufhält, genügt schon ein einziger Nieser eines Infizierten, um die Viren zu verbreiten.

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Über den Autor

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