Krankengeldanspruch in der Selbstständigkeit

Hauptberuflich Selbstständige können die Versicherung mit Anspruch auf Krankengeld wählen. Das Krankengeld wird ab Beginn der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit gezahlt und aus dem regelmäßigen beitragspflichtigen Arbeitseinkommen berechnet, das durch die eigene Arbeitsunfähigkeit entfällt. Nachweis für das Einkommen ist der letzte aktuelle Einkommensteuerbescheid, der für die Beitragsberechnung zu Grunde gelegt wurde. Sollte dieser ein negatives Einkommen ausweisen, wird kein Krankengeld gezahlt.

Bei Wahl des gesetzlichen Krankengeldanspruchs muss der allgemeine statt dem ermäßigten Beitragssatz gezahlt werden (im Jahr 2019 inklusive des Zusatzbeitrages 15,7 % statt 15,1 %). Es entsteht eine dreijährige Bindungswirkung an die Wahl der Versicherung mit Krankengeldanspruch. Auch bei einem Krankenkassenwechsel bleibt diese Bindungswirkung bei der Folgekasse erhalten.

Das Kündigungsrecht nach der Bindungsfrist von 18 Monaten bleibt erhalten.

Selbstständige, Künstler und Publizisten sowie unständig Beschäftigte müssen sich für den Fall einer Arbeitsunfähigkeit eigenverantwortlich absichern. Die Heimat Krankenkasse kann freiwillig versicherten hauptberuflich Selbständigen und unständig oder kurzfristig Beschäftigten ein Krankengeld ab Beginn der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit zum allgemeinen Beitragssatz in Höhe von 15,7 % inklusive Zusatzbeitrag anbieten. Mehr dazu erfahren Sie bei den einzelnen Wahltarifen auf dieser Seite.