Elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist Ihr Ausweis beim Arzt. Sie erleichtert es Ihnen, Leistungen bei Ärzten und Krankenhäusern im In- und Ausland in Anspruch zu nehmen. Auf einem winzigen Chip speichert die eGK Ihre Versicherungsdaten. Damit können Ärzte und Therapeuten ihre erbrachten Leistungen direkt mit der Heimat Krankenkasse abrechnen.

Um Missbrauch vorzubeugen, ist auf der eGK Ihr Foto abgebildet.

Laden Sie Ihr Foto direkt auf dieser Seite hoch. Sollte der Online-Lichtbildservice einmal nicht funktionieren, dann nutzen Sie bitte unser Kontaktformular. Unter Angabe Ihres Namens und Ihres Geburtsdatums auf der Rückseite können Sie uns Ihr Bild auch gerne per Post zusenden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Neuausstellung der eGK 3-4 Wochen dauern kann.

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Fragen und Antworten zur eGK

Welche Daten sind auf der eGK gespeichert?

Auf der elektronischen Gesundheitskarte werden folgende Daten gespeichert: 

  • Ihr Vor- und Nachname
  • Ihr Geschlecht
  • Ihr Geburtsdatum
  • Ihre Adresse
  • Ihre Versichertennummer und Ihr Versichertenstatus (Mitglied, Familienversicherter oder Rentner)
  • Beginn Ihres Versicherungsschutzes
  • Informationen über Ihre Krankenkasse

Was passiert, wenn ich keine eGK habe?

Sie haben die Möglichkeit, der Praxis innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung eine eGK oder einen gültigen Versicherungsnachweis nachzureichen. Erbringen Sie keinen gültigen Versicherungsnachweis, ist der Arzt berechtigt, Ihnen die Kosten der Behandlung privat in Rechnung zu stellen. Diese Rechnung wird vom Arzt erstattet bzw. storniert, wenn der Versicherungsnachweis bis spätestens zum Quartalsende erbracht wurde.

Gerne senden wir Ihnen einmalig einen Versicherungsnachweis zu. Dieser ist befristet bis zum Ende des laufenden Quartals. Spätestens für das kommende Quartal benötigen Sie eine elektronische Gesundheitskarte. Bitte reichen Sie uns umgehend ein Passfoto ein, damit wir Ihre Karte erstellen und Ihnen rechtzeitig zukommen lassen können.

Was passiert, wenn ich meine eGK verloren habe oder wenn sie mir gestohlen wurde?

Bitte teilen Sie uns den Verlust Ihrer elektronischen Gesundheitskarte mit. Nutzen Sie hierfür unser Service-Telefon oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info(at)heimat-krankenkasse.de. Wir stellen Ihnen gerne eine neue Karte aus und tragen dafür Sorge, dass die alte Karte umgehend gesperrt wird. So ist Ihre alte Karte vor Missbrauch geschützt.

Wie kann ich die eGK im europäischen Ausland verwenden?

Auf der Rückseite Ihrer elektronischen Gesundheitskarte befindet sich die Europäische Krankenversichertenkarte (EHIC). Ein zusätzlicher Ausweis für die Behandlung in vielen Ländern des europäischen Auslands ist damit nicht mehr nötig. Wir informieren Sie gerne, in welchen Ländern die EHIC (European Health Insurance Card) gültig ist.

Unser Tipp: Als gesetzliche Krankenkasse dürfen wir

  • die Kosten für medizinisch erforderliche Rücktransporte nach Deutschland, 
  • die Kosten für ärztliche Behandlungen und 
  • entstandene Mehrkosten in Ländern, für die es kein Abkommen gibt

nicht übernehmen. Deshalb empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Barmenia Krankenversicherung a.G., bieten wir Ihnen sinnvolle und attraktive private Zusatzversicherungen an. Wir beraten Sie gerne. 

Was wird die Gesundheitskarte zukünftig können?

Aktuell werden keine medizinischen Daten auf der eGK gespeichert. Bis die Speicherung solcher Daten möglich ist, werden nach heutiger Einschätzung noch einige Jahre vergehen. Welche Funktionen ab wann verfügbar sind, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Sicher ist aber bereits, dass Sie selbst bestimmen können, ob und welche medizinischen Daten – neben Ihren persönlichen Informationen – auf der Karte gespeichert werden.

Eine zukünftige Anwendung wird beispielsweise die Speicherung von Notfalldaten sein. Auf freiwilliger Basis können Versicherte Notfallinformationen, wie zum Beispiel

  • Angaben zur Blutgruppe,
  • bestehende Vorerkrankungen,
  • bestehende Allergien und
  • Arzneimittelunverträglichkeiten

auf der Karte speichern lassen. So kann im Erstfall eine rasche und vor allem richtige Behandlung sichergestellt werden. Im freiwilligen Datenteil der Gesundheitskarte lassen sich darüber hinaus auch Arztbriefe elektronisch übermitteln oder Patientenquittungen ablegen, die den Patienten über die vom Arzt erbrachten Leistungen informieren. 

Ganz wichtig: Medizinische Daten dürfen nicht ohne die Einwilligung des Versicherten gespeichert werden. Zudem werden diese Daten jederzeit auf Wunsch des Versicherten von der Karte gelöscht. Sie behalten also in jedem Fall die Hoheit über Ihre freiwillig gespeicherten, sensiblen medizinischen Daten.

Sind die Daten sicher?

Alle technischen Entwicklungen der elektronischen Gesundheitskarte sind eng mit dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit abgestimmt. Alle Daten werden automatisch verschlüsselt und ausschließlich über eine sichere Datenverbindung übertragen. Zugriff auf die Daten haben nur Personen mit einem speziellen Berechtigungsausweis (Heilberufeausweis). Dazu zählen zum Beispiel Ärzte, Apotheker, Psychotherapeuten und Krankenhäuser. Unbefugte Dritte können Ihre Daten nicht einsehen.

 

Fragen und Antworten zum Passbild

Welche Versicherten müssen ein Passbild einreichen?

Alle Versicherten, die über 15 Jahre sind, müssen ein Passbild einreichen. Wer in den nächsten Monaten sein 15. Lebensjahr vollendet, wird rechtzeitig von uns angeschrieben.

Folgende Versicherte müssen uns kein Lichtbild liefern, wenn sie

  • ein Pflegefall sind.
  • sich im Ausland aufhalten.
  • aus religiösen Gründen keine Passbilder erstellen lassen können.
  • oder aus anderen schwerwiegenden Gründen kein Bild  geliefert werden kann (z.B. sehr langer Krankenhausaufenthalt, Komapatient).

Welchen Anforderungen muss das Passbild entsprechen?

  • Ihr Passbild muss aktuell sein.
  • Sie müssen deutlich zu erkennen sein.
  • Ihr Passbild sollte ohne Rand die Maße 45 x 35 mm haben.
  • Ihr Gesicht sollte mindestens 20 mm hoch abgebildet sein, da ansonsten das Foto digital vergrößert werden muss (Qualitätsverlust).
  • Im Hintergrund dürfen keine Gegenstände oder Schatten sein.
  • Ist das Tragen einer Kopfbedeckung aus religiösen Gründen vorgeschrieben, muss das Gesicht dennoch deutlich erkennbar sein.
  • Ihr Passbild muss nicht biometrisch sein und nicht den Vorschriften des Passgesetzes entsprechen.

Was muss ich beachten, wenn ich das Foto mit meiner eigenen Kamera erstelle?

  • Nicht Über- oder Unterbelichten
  • Keine Unschärfe
  • Keine Schatten
  • Kopf sollte ca. 2/3 des Bildes einnehmen
  • Träger von Sehhilfen – möglichst wenig Spiegelung
  • Sie dürfen freundlich schauen
  • Sie sollten zum Objektiv schauen – nicht zum Fotografen
  • Das Lichtbild sollte mindestens eine Breite von 225 Pixeln haben.

Wo wird mein Passbild gespeichert?

Ihr Lichtbild wird ausschließlich im Lichtbildarchiv der Heimat Krankenkasse gespeichert. Dies ermöglicht uns, Ihnen bei Bedarf (z.B. Verlust der Karte, Änderung Ihrer Adresse) eine Ersatzkarte herzustellen, ohne ein erneutes Lichtbild von Ihnen anfordern zu müssen.

 

Haben Sie weitere Fragen?

Kommen Sie einfach auf uns zu. Wir sind gerne für Sie da.