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33602 Bielefeld

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Rentner

Mit Ihrer Mitgliedschaft bei der Heimat Krankenkasse sind Sie auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Erwerbsleben vollständig abgesichert. Auch im Rentenalter können Sie noch Mitglied bei der Heimat Krankenkasse werden – entweder als pflichtversicherter oder freiwillig versicherter Rentner.

Krankenversicherung der Rentner (KVdR)

Wenn Sie eine gesetzliche Rente erhalten und für einen vorgeschriebenen Mindestzeitraum (Vorversicherungszeit) in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren, besteht für Sie Versicherungspflicht in der sogenannten Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Die Vorversicherungszeit ist erfüllt, wenn Sie in der zweiten Hälfte Ihres Berufslebens zu 90 Prozent gesetzlich versichert waren. Das Berufsleben beginnt in diesem Fall mit Aufnahme der ersten Erwerbstätigkeit – einschließlich Ausbildung und Selbstständigkeit – bis zu dem Tag, an dem Sie einen Rentenantrag stellen. Bei Eltern werden zudem pro Kind drei Jahre zur Vorversicherungszeit dazugerechnet. Waren Sie nie berufstätig, kann der Tag Ihrer Heirat oder, wenn Sie nie verheiratet waren, Ihr 18. Geburtstag als Beginn der Frist herangezogen werden.

Ausschlusskriterien für die KVdR

Die KVdR ist ausgeschlossen, wenn Sie...

  • weiterhin einer versicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen und dadurch krankenversichert sind (z. B. Altersteilzeit),
  • hauptberuflich selbstständig tätig sind oder Versicherungsfreiheit vorliegt, z. B. bei Beamten,
  • von der Krankenversicherungspflicht befreit sind,
  • Arbeitslosengeld erhalten,
  • Entgeltersatzleistungen beziehen (z. B. Krankengeld).

Wer die Voraussetzungen für die KVdR nicht erfüllt, kann sich als Rentner freiwillig versichern.

Beiträge in der Krankenversicherung der Rentner

Aus Ihrer gesetzlichen Rente zahlen Sie Beiträge zur Krankenversicherung. Darüber hinaus sind auch Versorgungsbezüge und Ihr Arbeitseinkommen beitragspflichtig. Zu den Versorgungsbezügen (auch aus dem Ausland) gehören sowohl monatliche Bezüge als auch einmalige Kapitalleistungen aus betrieblicher Altersversorgung, Ruhegehälter/Pensionen aus öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen und Renten nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte. Beim Arbeitseinkommen handelt es sich um den Gewinn aus nicht hauptberuflich selbstständiger bzw. freiberuflicher Erwerbstätigkeit im Sinne des Einkommenssteuerrechts. Die Beiträge zur Pflegeversicherung trägt der Rentner in der KVdR allein.

Rente

Beitragsbemessungsgrenze

4.687,50 Euro

Allgemeiner Beitragssatz*

14,6 %

Davon Anteil Rentenversicherungsträger**

7,3 %

Davon Anteil Rentner

7,3 %

Kassenindividueller Zusatzbeitrag***

1,1 %

Pflegeversicherung

3,05 %

Pflegeversicherung Kinderlose

3,30 %

 

Versorgungsbezüge/Arbeitseinkommen bei pflichtversicherten Rentnern   

Monatliche Freigrenze/Freibetrag

159,25 Euro

*Beitragstragung ausschließlich vom Rentner/Versorgungsbezieher; aus landwirtschaftlicher/ausländischer Rente die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes zzgl. des kassenindividuellen Zusatzbeitrags von 1,1 %.

**Bei versicherungspflichtigen Rentnern wird der Anteil des Rentenversicherungsträgers zusammen mit dem Anteil des Rentners abgezogen.

***Eine Veränderung des Zusatzbeitrags wirkt sich für pflichtversicherte Rentner erst mit einer zweimonatigen Verzögerung aus.

Einführung eines Freibetrags bei Betriebsrenten

Bisher zahlten Versorgungsbezieher auf die gesamten Leistungen der betrieblichen Altersversorgung den Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung, wenn die Rente über der Freigrenze lag. Das Bundeskabinett hat Ende 2019 einen Gesetzesentwurf beschlossen, der ab dem 1. Januar 2020 in vielen Fällen zu einer Beitragsminderung führen soll: Für Leistungen der betrieblichen Altersversorgung wird zusätzlich zur Freigrenze ein Freibetrag eingeführt. Somit ist nur noch der Betrag beitragspflichtig, der die Grenze in Höhe von 159,25 Euro übersteigt. Dieser Freibetrag findet gleichermaßen sowohl auf monatliche Zahlungen als auch auf die Verbeitragung einmaliger Kapitalauszahlungen Anwendung. Versicherungspflichtige Mitglieder der Krankenversicherung werden dadurch ganz oder teilweise entlastet. In der Pflegeversicherung hingegen ändert sich nichts, die Pflegeversicherungsbeiträge sind weiterhin auf die gesamte Versorgung zu entrichten.

Da die Umsetzung dieser Gesetzesänderung einen erheblichen Verwaltungsaufwand aufseiten der Zahlstellen, aber auch der gesetzlichen Krankenversicherung nach sich zieht, wird der Termin 1. Januar 2020 nicht eingehalten werden können. Die Heimat Krankenkasse wird sobald wie möglich die gegebenenfalls zu viel entrichteten Beiträge erstatten.

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