Zahnfleischentzündungen lindern: Diese Hausmittel helfen
Rund 700 verschiedene Bakterienarten leben in unserem Mund – die meisten haben für uns eine nützliche Funktion. Unter ihnen tummeln sich aber auch Schädlinge: Sammeln sie sich vermehrt an unseren Zähnen an, können Zahnfleischentzündungen die Folge sein. Zahnarzt Prof. Dr. Dietmar Oesterreich erklärt, wie Zahnfleischentzündungen entstehen und welche Mittel gegen Zahnfleischentzündungen helfen.
Das Wichtigste in Kürze
Zahnfleischentzündung (Gingivitis) entsteht meist durch bakterielle Beläge infolge unzureichender Mundhygiene und äußert sich häufig durch Rötungen, Schwellungen und Zahnfleischbluten. Sie ist aber in den meisten Fällen reversibel.
Unbehandelt kann Gingivitis fortschreiten und in eine Parodontitis übergehen, die den Zahnhalteapparat schädigt, nicht heilbar ist und auch das Risiko für Allgemeinerkrankungen erhöhen kann.
Hausmittel wie Salzlösungen, Kamillen- oder Salbeitee sowie ätherische Öle können Beschwerden lindern und entzündungshemmend wirken, ersetzen jedoch keine gründliche Zahnpflege.
Bei anhaltenden oder stärkeren Symptomen ist ein Zahnarztbesuch wichtig, um Beläge professionell zu entfernen und eine mögliche Parodontitis frühzeitig auszuschließen.


















