Diese Lebensmittel sorgen für gute Laune
Essen bedeutet nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern im besten Fall auch Genuss und Lebensfreude. Einige Lebensmittel haben sogar die Eigenschaft, durch ihre Inhaltsstoffe die Stimmung zu heben.
Das Wichtigste in Kürze
- Serotonin-Boost durch Tryptophan: Bestimmte Lebensmittel enthalten die Aminosäure Tryptophan. Im Körper dient sie als Grundbaustein für das „Glückshormon“ Serotonin und kann so die Stimmung direkt heben.
- Komplexe Kohlenhydrate als Helfer: Damit Tryptophan effektiv ins Gehirn gelangt, sind komplexe Kohlenhydrate (z. B. aus Vollkornprodukten oder Bananen) essenziell, da sie den Transportprozess durch die Blut-Hirn-Schranke unterstützen.
- Nährstoffe für starke Nerven: Omega-3-Fettsäuren (in Fisch und Nüssen) sowie B-Vitamine und Magnesium (in Hülsenfrüchten und dunkler Schokolade) schützen das Nervensystem und steigern die Stressresistenz.
- Die Darm-Hirn-Achse: Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung fördert eine gesunde Darmflora. Über direkte Nervenverbindungen beeinflusst diese maßgeblich das psychische Wohlbefinden und die emotionale Balance.
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- Positive Wirkung: Lebensmittel verbessern die Stimmung
- Das „Glückshormon“ Serotonin
- Fetter Fisch liefert Omega-3-Fettsäuren
- Tyrosin verbessert die Stimmung
- B-Vitamine und Magnesium stärken die Nerven
- Gesunder Darm - gesunde Psyche
- Glück zum Löffeln: So bringen Sie gute Laune auf den Teller
- Rezept: Rote Linsensuppe
Positive Wirkung: Lebensmittel verbessern die Stimmung
Ernährung trägt maßgeblich zu Ihrem persönlichen Wohlbefinden bei. Regelmäßige Mahlzeiten, genussvolles Essen und eine bestimmte Lebensmittelauswahl können dabei helfen, die Konzentration und die Stimmungslage zu verbessern. Verantwortlich dafür sind verschiedene Inhaltsstoffe, welche positiv auf das Gemüt wirken. Sie können den Stoffwechsel des Gehirns beeinflussen und die Bildung von bestimmten Botenstoffen fördern.
Das „Glückshormon“ Serotonin
Der bekannteste Glücklichmacher im Essen ist das Serotonin, das aufgrund seiner positiven Eigenschaften oft als „Glückshormon“ bezeichnet wird. Es ist ein Botenstoff, der verschiedene Funktionen im Körper steuert. So wird auch Ihre Stimmung durch Serotonin beeinflusst. Haben Sie von dem Botenstoff eine große Menge im Gehirn, so fühlen Sie sich wohl und sind glücklich. Hingegen sind Sie bei niedrigem Serotoninspiegel im Gehirn anfälliger für Stimmungstiefs und Trübsinn.
Die Produktion des „Glückshormons“ hängt mit der Anzahl der Sonnenstunden und der Lichtintensität zusammen. Nicht ohne Grund ist Ihre Stimmung in der dunklen Jahreszeit und an trüben, regnerischen Tagen schlechter als bei strahlendem Sonnenschein.
Serotonin kann allerdings nicht direkt aus Lebensmitteln ins Gehirn gelangen, da es die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann. Es muss also im Gehirn selbst gebildet werden. Und dazu wird Tryptophan benötigt. Das ist eine Aminosäure, also ein Grundbaustein der Eiweiße, und kann über die Nahrung aufgenommen werden.
Als ideale Serotoninbildner gelten Lebensmittel, die insgesamt einen niedrigen Eiweißgehalt und gleichzeitig jedoch einen hohen Tryptophangehalt aufweisen. Dies ist beispielsweise bei
- Bitterschokolade,
- Feigen,
- Cashewkernen
- und Datteln der Fall.
Durch eine gezielte Ernährung lässt sich die Serotoninbildung im Gehirn ankurbeln.
Fetter Fisch liefert Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für den Stoffwechsel des Gehirns und sorgen unter anderem dafür, dass die Aminosäure Tryptophan ins Gehirn gelangt. Und dieses ist notwendig, um daraus das „Glückshormon“ Serotonin zu bilden. Omega-3-Fettsäuren finden Sie in fettreichem Seefisch wie Hering, Makrele, Lachs und außerdem in Olivenöl, Leinsamen, Walnüssen und Rapsöl.
B-Vitamine und Magnesium stärken die Nerven
Die Vitamine B1, B2, B3, B6, B12 und Folsäure sind wichtig für Ihre Nerven. Ein Mangel kann anfällig für Nervosität, Konzentrations- und Leistungsschwäche machen und die Stimmung senken. Gute Lieferanten für die wasserlöslichen B-Vitamine sind
- Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, Naturreis oder Vollkornpasta,
- Sesamsamen,
- Eigelb,
- Spinat,
- Brokkoli,
- Rote Bete,
- Bierhefe
- Feldsalat.
Auch der Mineralstoff Magnesium, der reichlich in Vollkornprodukten, Nüssen und Gemüse steckt, ist wichtig für das Wohlbefinden. Er sorgt unter anderem dafür, dass Nerven und Muskeln reibungslos zusammenspielen.
Gesunder Darm - gesunde Psyche
Eine Ernährung, die reich an ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten ist, fördert einen gesunden Darm. Diese Lebensmittel liefern Präbiotika, die die guten Bakterien im Verdauuungstrakt nähren und das Wachstum einer gesunden Darmflora unterstützen.
Ein gesunder Darm ist ebenso von entscheidender Bedeutung für Ihre Psyche, da er eng mit dem sogenannten Darm-Hirn-System verbunden ist. Die Darmflora beeinflusst die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin, die eine Schlüsselrolle in der Regulierung Ihrer Stimmung spielen.
Durch die Förderung eines gesunden Darms durch Ihre Ernährung können Sie somit positive Auswirkungen auf Ihre psychische Gesundheit erzielen.
Glück zum Löffeln: So bringen Sie gute Laune auf den Teller
Es gibt kein Lebensmittel oder Botenstoff, der alle negativen Gefühle und Stimmungen vertreiben kann. Die richtigen Lebensmittel können jedoch die Produktion von stimmungsaufhellenden Substanzen in Ihrem Körper ankurbeln und so gute Laune, Optimismus und Glücksgefühle fördern.
Damit Sie dieses Wissen ganz einfach ausprobieren können, haben wir ein passendes Rezept für Sie: Rote Linsensuppe. Linsen sind ideale Lieferanten für Tyrosin und komplexe Kohlenhydrate. Diese Kombination unterstützt Ihren Stoffwechsel und sorgt für Wohlbefinden. Schauen Sie sich in unserem Video an, wie einfach die Zubereitung ist, und kochen Sie die Suppe direkt nach.
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- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 EL frischer Ingwer
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL rote Currypaste
- 150 g rote Linsen
- 400 g Tomaten aus der Dose (gehackt)
- 600 ml Gemüsebrühe
- Salz
- Cayennepfeffer
- Zitronensaft
- Saure Sahne
- Koriander (frisch)
- Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch ebenfalls von der Schale befreien und klein schneiden. Auch den Ingwer schälen und anschließend mit einer Reibe zu einer feinen Paste verarbeiten. Alles zusammen im Olivenöl für wenige Minuten anbraten. Zwiebeln und Knoblauch sollen keine Farbe annehmen.
- Die Linsen mit in den Topf geben und für eine Minute unterrühren anbraten. Die Currypaste unterrühren und eine weitere Minute anschwitzen.
- Anschließend die Brühe angießen und auch die Tomaten mit in den Topf geben. Alles für etwa 15 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Sollten die Linsen zu viel der Brühe aufnehmen, etwas mehr davon nachgießen.
- Nach 15 Minuten die Suppe mit Salz, Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken. Anschließend auf die Schüsseln verteilen.
- Vor dem Servieren in jede Schüssel einen Esslöffel saure Sahne geben und ein paar Korianderblätter als Garnitur verstreuen. Wer keinen frischen Koriander mag, kann ihn auch problemlos weglassen.
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